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- Geb. 3. Juni 1969
- Verheiratet, 1 siebenjähriges Söhnchen
- Innsbruck
- Beruf: Grafikerin und grüne Gemeinderätin in der Stadt Innsbruck
- Schwerpunkte: Arbeit und Wirtschaft, Atypische Beschäftigungsverhältnisse
Arbeit und Wirtschaft sind zweifellos untrennbar miteinander verbunden. Eine untrennbare Verbindung bedeutet auch die Übernahme von Verantwortung aller Seiten für einander. Genau dran mangelt es aber derzeit ganz gewaltig: wo bleibt die Verantwortung der UnternehmerInnen, der Betriebe, der Aktionäre und auch des Staates für jene Menschen, die die Profite durch ihre Arbeit miterwirtschaftet haben?
Die Arbeitslosenzahlen steigen, viele Menschen in unserem Land wissen nicht, ob sie in drei Monaten noch eine Arbeit, die ein Auskommen garantiert, haben werden. Ältere ArbeitnehmerInnen (und als solche® gilt man schon mit ca. 40 Jahren) werden auf die Straße gesetzt. Die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse (geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit oder freie Dienstverträge uvm.) und damit die Zahl jener Menschen, die keinerlei soziale Sicherheit haben, steigt jährlich.
Für UnternehmerInnen, Aktionäre und Betriebe ist das eine praktische Sache. Für ArbeitnehmerInnen nicht.
ArbeitnehmerInnen sind Menschen, deren soziale Absicherungen wichtig und richtig ist. Drohende Armut bei Verlust der Arbeit ist mit Sicherheit kein Motivationsmotor. Und Sparen auf Kosten der ArbeitnehmerInnen zur Maximierung der Unternehmensgewinne ist eine kurzsichtige, nicht zukunftsfähige Wirtschaftspolitik.
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