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21.12.2009 15:14
US-Banker von Goldman Sachs fürchten sich
New York. Führende Mitarbeiter der skandalträchtigen US-Bank Goldman Sachs decken sich mit Handfeuerwaffen ein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Waffen sollen zur Selbstverteidigung dienen, wenn der Volkszorn in einem Sturm auf die Bank oder die Mitarbeiter ausartet.
Die New Yorker Polizei wollte auf Anfrage die Namen der Banker nicht nennen, die einen Waffenschein beantragt hätten. Doch sie gab zu, dass die entsprechenden Dokumente im Besitz des NYPD sind.
Goldman machte heuer mit Rekord-Boni Schlagzeilen, Chef Lloyd Blankfein sorgte zuletzt für einen Skandal, als er einer Zeitung sagte, er würde "das Werk Gottes verrichten." Blankenfein hat zuletzt auch seine eigenen Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.
(Wirtschaftsblatt, 13.12.09)“
Ich staunte ob dieser Nachricht im Wirtschaftsblatt und glaubte zuerst an einen Scherz. Anscheinend fürchten sich die Mitarbeiter mittlerweile ob ihrer maßlosen Abzockermentalität. Der Zorn der SteuerzahlerInnen ist berechtigt. Aber anstatt die Richtung zu ändern, wird aufgerüstet. Das ist wohl der falsche Weg.
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